5. Akt
Das Café

Unser Umzug ins schöne Hohenlohe brachte uns in die gute Lage, sehr viel mehr Platz zu haben. Da war es nur ein kleiner Schritt, ein weiteres Puppenhaus bauen zu wollen. Zumal die Herrschaften, die im Zwischenspiel eingekleidet wurden, einen sinnvollen Aufenthaltsort haben wollten.

Im Februar 2001 fing ich mit den Bauarbeiten an, die sich über mehrere Jahre hinzogen. Das Café im Erdgeschoss heißt -At Betsy's- und Betsys Wohnung befindet sich darüber. 

Bautechnisches
Nachdem ich bis Ende 2001 die einzelnen Etagen mit Holzdübeln provisorisch zusammengesteckt hatte (Fenster und Türen sollten ja am richtigen Platz sein!), ging ich mit einem Bretterhaufen ins Jahr 2002. Zum bequemeren Arbeiten baute ich dann jede Etage separat aus und setzte das Ganze wieder zusammen.

Die Außentreppe zu Betsys Wohnung war der eigentliche Grund für die ungewöhnlichen Raumtiefen von 47 cm.

Vor dem Durchgangsflur mit Treppe ganz nach oben und "Örtchen" unter der Treppe gab es noch genügend Platz für die Küche. Darüberhinaus konnte ich die beiden Caféräume auch nach hinten gut gliedern.

Die Treppen, die Pergola mit den Rankgittern, den Wintergarten oder die große Gaube gibt es in keinem Katalog zu kaufen: sie sind in schlaflosen Nächten geplant und in meiner Werkstatt realisiert worden. Auch die Schränke für den Kuchenverkauf, die Küche und das Bad sind so entstanden, ebenso wie ein Großteil der Fenster.  




Und dass Fensterbauen gar nicht so schwer ist, können Andrea und Ingrid bestätigen. Im Juni 2002 haben wir einen kleinen privaten Fensterbauworkshop veranstaltet, und die Ergebnisse können durchaus mit denen professioneller Fensterhersteller konkurrieren!

Im Mai 2014 wanderte auch dieses Puppenhaus nach Weiler, und zwar netterweise in das dort neu entstandene Museumscafé.



Rohbau Juni 2002 (Klick zum Vergrößern)


Stand Februar 2003 (Klick zum Vergrößern)


Kleine Galerie Akt 5

Große Galerie Akt 5

 


 

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Letzte Änderung: 6.04.2015